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Sozialökonomie ohne Abitur studieren

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Das Studium ohne Abitur hat in Hamburg eine jahrzehntelange Tradition. Der Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg ist 2005 aus einer Fusion mit der ehemaligen Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (HWP) entstanden, die ihren Ursprung in der 1948 gegründeten Akademie für Gemeinwirtschaft hat. Studienbewerber mit Berufserfahrung können an der ehemaligen HWP über eine Aufnahmeprüfung auch ohne Abitur studieren.

Ohne Abi studieren - am Fachbereich Sozialökonomie der Universität HamburgDer interdisziplinäre Studiengang am Fachbereich Sozialökonomie besteht aus einer Kombination der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und beinhaltet die Fächer Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Wirtschafts- und Arbeitsrecht. Im ersten Studienjahr werden neben den Grundkenntnissen dieser Fächer auch grundlegende Methoden aus der Statistik und der Mathematik vermittelt. Im Hauptstudium wird anschließend ein Schwerpunkt unter den Fächern BWL, VWL, Recht, oder Soziologie gewählt, in welchem man nach Abschluss des Studiums einen Bachelor-Titel des jeweiligen Schwerpunktfaches erhält. Die übrigen Fächer werden bis zum Ende des Studiums als Nebenfach studiert. Sowohl im Hauptfach als auch im Nebenfach kann zwischen unterschiedlichen Vertiefungen gewählt werden. Durch die freie Kurswahl hat man die Möglichkeit das eigene Studium individuell zu gestalten, woraus sich unterschiedlichste Berufsperspektiven ergeben.

Die Berufsaussichten reichen von einer Beschäftigung bei privaten Unternehmen in Bereichen des Personalwesen, des Marketings, der Bilanzen und Steuern, der Wirtschaftsinformatik, über Schuldner- und Rechtsberatung bis hin zu Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung oder in gemeinschaftlichen, kommunalen Unternehmen und in Non-Profit-Organisationen. Weiterhin finden sich Absolventen in Stellungen einer wissenschaftlichen Mitarbeit wieder, bis hin zu Stellungen in ausführenden Tätigkeiten des mittleren Dienstes, Tätigkeiten im gehobenen Dienst sowie auf Leitungsebene und im höheren Dienst. Zudem berechtigt das Bachelor-Studium am Fachbereich Sozialökonomie zur Aufnahme eines anschließenden Master-Studiums.


Wer ein Studium ohne Abitur aufnehmen möchte, für den gelten folgende Voraussetzungen:

- die Fachhochschulreife oder
- eine abgeschlossene praktische Berufsausbildung oder
- eine mindestens vierjährige Berufstätigkeit oder
- eine mindestens vierjährige vergleichbare Tätigkeit, wobei eine Tätigkeit in Familie oder Haushalt als vergleichbar anerkannt werden kann.

Für Bewerber/innen, die keine Fachhochschulreife besitzen gilt, dass sie im Jahr der Aufnahmeprüfung mindestens das 20. Lebensjahr vollendet haben. Studienbewerber ohne Abitur können zudem nach bestandener Zugangsprüfung entscheiden, ob sie ihr Studium als Vollzeit- oder als Teilzeitstudium absolvieren wollen.

Personen, die eine fachspezifische Fortbildungsprüfung Meister/in oder Fachwirt/in oder eine gleichwertige fachspezifische Fortbildungsprüfung vorweisen können, haben darüber hinaus die Möglichkeit über ein Beratungsgespräch ein Studium ohne Abitur aufzunehmen. Zudem besteht am Institut für Weiterbildung e.V. an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften die Option, ein Studium in Sozialökonomie zu absolvieren,  bei dem die Vorlesungen ausschließlich abends und am Wochenende stattfinden.

Ohne Abitur studieren am Fachbereich Sozialökonomie – Chancen und neue Perspektiven für Berufserfahrene!

Quelle: Lecture2Go

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